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Konzept

Unser pädagogisches Konzept:

a. Christliche Erziehung der Kinder

Als Mitarbeiter und auch als Trägerverein unserer christlichen Kindertagesstätte glauben wir an Jesus Christus und an die Wahrhaftigkeit der Bibel.
Im Rahmen verschiedener Aktionen arbeiten wir mit der Immanuel-Gemeinde (Freikirche) und der evangelischen Allianz in Bielefeld zusammen.

Wir erziehen die Kinder nach den Maßstäben der Bibel und vermitteln ihnen die Liebe Gottes in kindlicher Weise. So versuchen wir z. B. Konflikte friedlich zu lösen, liebevoll miteinander umzugehen, einander vergeben zu lernen, ehrlich zu sein…

Wir beten vor den Mahlzeiten, singen christliche Lieder, erzählen Geschichten aus der Bibel und legen viel Wert auf die biblische Bedeutung der christlichen Feste, die wir gemeinsam mit den Familien feiern.

b. Gemeinsame Erziehung von behinderten und nicht behinderten Kindern

Seit 2006 gibt es in unserer Einrichtung die Möglichkeit auch behinderte Kinder aufzunehmen. Unser Ziel ist es, die Erziehung der behinderten und nichtbehinderten Kinder gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten zu unterstützen und zu ergänzen. Wir bieten den Kindern den Freiraum und die Möglichkeit sich möglichst selbständig und aktiv am gemeinsamen Spiel und Leben in der Einrichtung beteiligen zu können. Im Ausprobieren und Erkennen ihrer eigenen Fähigkeiten können sie im Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl wachsen und ihre emotionalen Kräfte stärken.
Wir begleiten das behinderte Kind, dokumentieren seine Entwicklung, und stehen im ständigen Kontakt mit den Eltern und anderen Fachkräften, um spezifischen Förderbedarf und pädagogische Vorgehensweisen zu planen und durchzuführen.

c. Vorbereitung auf die Schule von Anfang an

Wir möchten jedem Kind einen erfolgreichen Start in die Schule ermöglichen und bieten dazu eine Menge an Lernzielen und Entwicklungsmöglichkeiten in unserer Tageseinrichtung an. Die Vorbereitung auf die Schule beginnt nicht erst im letzten Jahr vor Schulbeginn, sondern schon ab dem ersten Tag im Kindergarten.
Unsere Vorschulerziehung umfasst vor allem 5 Lernbereiche:

Motorische Förderung
Wir fördern die Feinmotorik der Kinder indem wir sie motivieren viele phantasievolle Bilder zu malen oder auch vorgegebene Bilder bunt zu malen und achten darauf, dass sie beim Malen den Stift richtig halten.
In unseren umfangreichen Bastelaktionen erlernen sie auch den Umgang mit der Schere und üben auf der Linie zu schneiden.

Wir bieten den Kindern viel Freiraum ihren Bewegungsdrang auszuleben und sich in ihrer Grobmotorik zu entwickeln indem sie springen, schaukeln, wippen, auf Bäume klettern, turnen, balancieren, den Ball werfen und fangen, Roller fahren und viele Bewegungsspiele machen. Zusätzlich wird eine wöchentliche Turnstunde für alle Kinder gemacht, in der oben genannte Bereiche gezielt umgesetzt werden. Unser Ziel ist es, den Kindern spielerisch Freude an Bewegung zu vermitteln.

Emotionale Stärkung
Wir glauben, dass jedes Kind ein wertvolles Geschöpf Gottes und von Gott geliebt ist und darum wollen auch wir ihm diese Wertschätzung entgegen bringen. Wir ErzieherInnen geben dem Kind viel Lob und Anerkennung, Unterstützung und Ermutigung damit es in seinem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl wachsen kann. Für die Entwicklung eigener Ideen und zum Ausprobieren und Erkennen seiner Fähigkeiten geben wir dem Kind viel Freiraum. Ihrem Alter entsprechend erlernen die Kinder ein Maß an Selbständigkeit wobei wir ihnen behilflich sein dürfen. So z. B. ist es wichtig, dass das Kind sich möglichst selbständig an- und auszieht, allein zur Toilette geht, bei der Vorbereitung von Mahlzeiten hilft, Erfolgserlebnisse durch selbständiges Arbeiten hat, etwas im Stuhlkreis „vormachen“ darf und vieles mehr.

Soziales Miteinander
Der Kindergarten ist einer der ersten und wichtigsten Lebensbereiche, in dem das Kind seine Gruppenfähigkeit erlernen kann. Hier soll es lernen seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu äußern und angemessen durchzusetzen aber auch zu Gunsten anderer zurückzustecken, sich zu entschuldigen und somit sich in eine Gruppe einzufügen.

Auch hier wird das Kind sich in der Kontaktaufnahme üben indem es lernt auf andere Kinder zuzugehen, Freundschaften schließt und sich mit Erwachsenen unterhält. Wir befürworten es, wenn Kinder sich gegenseitig zu Hause besuchen, um geschlossene Freundschaften zu vertiefen.

Für viele Kinder ist der Besuch des Kindergartens auch die erste Loslösung von seinen vertrauten Personen. Deshalb halten wir es für wichtig, dass das Kind regelmäßig zum Kindergarten kommt und lernt neue Situationen zu bewältigen.

Förderung der kognitiven Fähigkeiten
Wir geben den Kindern die Möglichkeit ihre Erlebnisse, Wünsche und Gefühle in möglichst vielen Worten auszudrücken und achten darauf, dass sie in ganzen Sätzen sprechen.
Im Stuhlkreis und zu anderen Anlässen singen wir viel miteinander und machen Reim-, Vers- und Fingerspiele. Dazu werden auch verschiedene Musikinstrumente eingesetzt und ausprobiert.
Im Umgang mit Würfeln, Karten-, Zahlen- und Buchstabenspielen lernen die Kinder die Zahlen und Buchstaben kennen und kleine Mengen optisch zu erfassen.

Sprachstandserhebung
Um den Sprachstand des Kindes zu erfassen, verwenden wir ein Beobachtungsverfahren von Sismik und Seldak in denen das Sprachverhalten und das Interesse an Sprache von Deutschen und Migrantenkindern beobachtet wird. Die Ergebnisse der Beobachtung sind Grundlage für ein Elterngespräch und ein individuelles Sprachförderprogramm.