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Moldawien

Moldawien, Transnistrien (auf russisch „Pridnestrowje“), ist ein Teil unserer Mission als Gemeinde. Die Arbeit geschieht, in dem wir dort Einsätze durchführen und eine Pastorenfamilie finanziell unterstützen.

Ein Leben gegeben für den Herrn der Welt…

13.06.2009

Das können wir diesen Sommer ganz praktisch in die Tat umsetzen.

Bei dem Missionseinsatz vom 14. bis 25. August 2009 in Perwomajsk (Moldawien) können wir gemeinsam dem Herrn dienen, indem wir:

  • unseren Missionar Sergej Botes und seine Familie kennen lernen, sie in ihrem Dienst ermutigen und unterstützen.
  • die Gemeinde und das Gemeindeleben kennen lernen und mitgestalten.
  • ganz praktisch helfen am Bau des Gemeindehauses.
  • die Kinderarbeit mitgestalten.
  • in der Frauenarbeit helfen.
  • Evangelistische Einsätze in den umliegenden Gemeinden, die Sergej Botes betreut, durchführen.

Moldawien - Botjes In einem Land, das als Armenhaus Europas bezeichnet wird, ist es für unseren Missionaren Sergej Botes eine große Herausforderung die Arbeit zu tun. Deshalb freut er sich über jede Art der Unterstützung. Jung und Alt oder Mittendrin, Musiker und Handwerker oder keins von beiden… Jeder kann dabei sein!

Wenn du selber nicht dabei sein kannst, gibt es auch die Möglichkeit andere finanziell und mit Gebet zu unterstützen. Gott segnet jeden, der sich von im gebrauchen lässt!

…ein Leben für Gott, das soll mein Leben sein.

Bericht vom Einsatz im Sommer 2008

08.11.2009

Im Sommer 2008 sind 20 Geschwister aus der Gemeinde in Esböck mit der Organisation „Glauben und Werke“ nach Moldawien gefahren, um die Arbeit dort zu unterstützen. „Glaube und Werke“ ist eine Organisation, die kleine Länder und die Missionare vor Ort unterstützt.

Die Geschwister aus Esböck sahen sich selbst als Werkzeuge in Gottes Hand. Wie ein Hammer, der einen Nagel nicht aus eigener Kraft in die Wand schlagen kann, verließen sie sich ganz auf Gottes Hilfe.
Die Aufgabenbereiche dieser Gruppe, die aus sechs Frauen und vierzehn Männern bestand, waren unterschiedlicher Art. So wurde zum Beispiel beim Ausbau des Dachbodens im Gemeindegebäude geholfen.
Aber neben diesen körperlichen Arbeiten kam auch die geistige Arbeit nicht zu kurz. Zum Einsatz gehörte auch, die Menschen in Moldawien kennen zu lernen, ihnen zu helfen, zu dienen und ihnen das Evangelium weiterzusagen. Zu diesem Zweck wurden Gottesdienste mitgestaltet und eine Themenreihe für interessierte Frauen angeboten.

Nelly Hader berichtete außerdem von einem Einsatz im Frauengefängnis.
Die Lebensumstände und Schicksale dieser Frauen lassen eine tiefe Dunkelheit und Verzweiflung erkennen. Auch das Gebäude drückt eine solche Verzweiflung aus: Einige Frauen haben die Innenwände mit schwarzer Farbe angemalt.
Aber sogar an diesem Ort kann man Gottes Wirken spüren. Ein paar Frauen, die zum Glauben gekommen sind, haben Bibel- und Gebetskreise eröffnet und mithilfe der Missionare ein Gebetszimmer eingerichtet, in dem jetzt in Form von Karaoke Lobpreis stattfindet.

Die Geschwister in Moldawien sind sehr dankbar für jede Hilfe, denn es mangelt an Mitarbeitern und finanziellen Mitteln. Manchmal betreut ein Pastor gleichzeitig drei Gemeinden an verschiedenen Orten. Die Menschen vor Ort haben meist keine Möglichkeit zu helfen, denn auf der Suche nach Arbeit ziehen sie oft selbst von Ort zu Ort.

Die Arbeitsgruppe hat sich während des Einsatzes von Gott gesegnet gefühlt und spürte sein Wirken.
Betet also auch weiterhin für unsere Geschwister und die Menschen in Moldawien!